Aufruf zur Solidarität mit Black Pigeon

Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ist entsetzt, dass die Neonazis wieder einmal versuchen, Andersdenkende in dieser Stadt zu bedrängen und zu bedrohen. Wir erklären uns solidarisch mit der Buchladengruppe Black Pigeon um Sascha Bender sowie Fotograf Hendrik Müller und ihrem kleinen Laden in der Nordstadt.
 
Wir drücken dem Vermieter unseren Respekt aus, dass er den Mietvertrag bestehen lässt. Es kann nicht angehen, dass die Nazis entscheiden, wer hier etwas sagen oder tun darf. Auch wenn wir vermutlich in den politischen Ansichten nicht in allem übereinstimmen: wir müssen zusammenhalten gegen die Angriffe der Rechtsextremisten. 

Vertreter der Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus werden darum am Freitag, 18.3., an der Eröffnung des Kulturtreffs teilnehmen und sich wo nötig mit den Betreibern den Neonazis entgegenstellen. 

 

Massiv unter Druck

Zum Hintergrund: Bender betreibt seit Jahren seine Buchhandlung am Borsigplatz und eröffnet gemeinsam mit dem Fotografen Hendrik Müller am Freitag, 18. März, ab 14 Uhr ein alternatives Kulturzentrum in der Nordstadt. Ein Vorhaben, das die Neonazis scheinbar verhindern wollen: Der Vermieter, ein Dortmunder Immobilien-Unternehmer, wird im Internet massiv unter Druck gesetzt, wie u.a. der WDR und die Nordstadtblogger  berichten. Darüber hinaus wurde eine Scheibe des neuen Ladenlokals eingeworfen.

Friedrich Stiller, Jutta Reiter, Sprecher*innen des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus