Aufruf zur Demo gegen Rechts

Unter dem Motto: „Es reicht – Rechte Gewalt stoppen in Dortmund und anderswo!“ will der Abreiskreis gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit allen Bündnissen in Dortmund und zahlreichen Organisationen am Samstag, 24.9., 13.00 Uhr mit einer Demonstration ein starkes Zeichen gegen Rechts setzen.


Die Demonstration startet am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs und endet mit einer Abschlusskundgebung an der Reinoldikirche.

Nicht einschüchtern lassen

 

Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus unterstützt die Kampagne „Es reicht! Rechte Gewalt stoppen in Dortmund und anderswo“. Von vielen aus dem breiten Spektrum der Organisationen, die zu dieser Kampagne aufrufen, unterscheiden wir uns in der politischen Zielsetzung. Aber eines ist uns gemeinsam: Wir wollen uns nicht einschüchtern lassen, wir wollen nicht, dass Rechtsextremisten Andersdenkende bedrohen oder sogar angreifen. Wer auch immer Gewalt in politischen Auseinandersetzungen einsetzt, wie es die Neonazis tun, dem muss durch Staat und Polizei Einhalt geboten werden. Das Gewaltmonopol des Staates ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Gewalt gegen andere ist keine Meinungsfreiheit!
Den sich ausdehnenden Versuch der Naziszene in Dorstfeld, den öffentlichen Raum für sich zu beanspruchen, gilt es konsequent entgegen zu treten, zum Beispiel durch eine Anpassung des Sicherheitskonzeptes der Polizei.

Klare Stoppsignale


Es muss klar wahrgenommen werden, dass dort die Demokratie gefährdenden Bedrohungspotenziale vorhanden sind, die nicht verharmlost werden dürfen.

Sachbeschädigungen, Übergriffe und reale Angriffe sind keine Seltenheit in den letzten Monaten. Mittlerweile haben wir eine Situation, in der sich schon etliche gar nicht mehr trauen, öffentlich zu machen, dass sie von Rechtsextremisten angegriffen wurden. Sicher gilt es von Fall zu Fall abzuwägen, inwiefern Veröffentlichungen über solche Untaten die Rechtsextremisten möglicherweise als Erfolg verbuchen könnten. Wichtig ist vor allem, dass an bestimmten Orten diese Übergriffe Teil der Strategie der Rechtsextremisten sind und wir nicht wegschauen können. Es muss klare Stoppsignale des Staates, aber auch der Zivilgesellschaft geben. Darum unterstützen wir als Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus die gemeinsame Aktion gegen rechte Gewalt am 24. September 2016 um 13:00 Uhr hinter dem Hauptbahnhof.

 

Gegen braunen Ungeist


Wir werden uns hinter dem Banner des Arbeitskreises „Dortmund Bund statt Braun“ versammeln und einen eigenen Block in dieser Demonstration bilden. Die Sprecherin des Arbeitskreises, die DGB Vorsitzende Jutta Reiter, wird an der Stelle sprechen, an der brauner Ungeist in der NS-Zeit die Gewerkschaftsbewegung gewalttätig unterdrückte.

 

Den Flyer zum Download finden Sie hier.