Plakate setzen Zeichen gegen rechte Wahlwerbung

Aktive Hilfe gegen Rechts bietet der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus Dortmund im Landtagswahlkampf: Die am Bündnis beteiligten Parteien können das Plakat „Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus“ nutzen, um genau dort ein Zeichen zu setzen, wo die Rechten plakatieren.

 

SPD, CDU und Bündnis 90 / Die Grünen, die alle zu dem Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus gehören, nutzen das Plakat mit dem stilisierten Ortsschild als Hilfsmittel, um einen deutlich sichtbaren Kontrapunkt an den Stellen zu platzieren, an denen Wahlplakate der Rechten hängen. Die Fotos zeigen Beispiele der Aktion.

 

"Koalition für die Demokratie"

 

„Wir bilden damit eine ganz große Koalition für die Demokratie“, erklärten Jutta Reiter und Friedrich Stiller, Sprecher des Arbeitskreises, gegenüber den Ruhr Nachrichten.

 

Mehrere Angebote

 

Das Plakat ist ein Angebot von mehreren: Jüngst hatte der Arbeitskreis ein Flugblatt herausgegeben, in dem Parallelen zwischen dem Programm von der Partei „Die Rechte“ und der NSDAP gezogen werden. Außerdem hat der Arbeitskreis Schulungen für Wahlhelfer angeboten, um diese für den Umgang mit rechtspopulistischen Aussagen fit zu machen.