Veranstaltung: "Rechtspopulismus und Angst vor dem Islam"

Die Migrationsbewegung stellt die deutsche Gesellschaft vor große Herausforderungen. Rechtspopulisten greifen in dieser Situation antimuslimische und ausländerfeindliche Klischees auf und instrumentalisieren sie. Wie dem begegnet werden kann, thematisiert die Veranstaltung „Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit“ am 8. Februar in der Abu Bakr Moschee.

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Besetzung der Reinoldi-Kirche: "Skandalöser Missbrauch"

Als einen „skrupellosen Missbrauch des Kirchengebäudes und eine tiefe Respektlosigkeit“ verurteilte Ulf Schlüter, Superintendent des Ev. Kirchenkreis Dortmund, die Besetzung der Reinoldkirche durch Neonazis. Friedrich Stiller, Sprecher des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus, war Zeuge der skandalösen Aktion, bei der Rechte sich im Turm der Innenstadtkirche verbarrikadierten, um von dort fremdenfeindliche Parolen zu brüllen.


Am Freitag, 16.12., gegen 18.40 Uhr besetzten acht Neonazis den Turm und hängten ein Transparent mit fremdenfeindlicher Aufschrift an die Brüstung. Sie zündeten Pyrotechnik und riefen rassistische Parolen in die Menge. „Mir hat es sehr wehgetan, das mitansehen zu müssen. Zufällig war ich nämlich vor Ort, unmittelbar als es losging“, berichtet Friedrich Stiller.


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Aktualisierter Aufruf: Aktion in Dorstfeld

Unter dem Motto „ Kein Nazikiez - nirgendwo!“ ruft der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus am kommenden Freitag, den 18. November um 18:30 Uhr zu einer Aktion auf dem Dorstfelder Wilhelmplatz auf. Hintergrund sind mehrere von Neonazis angekündigte Aufmärsche in Dortmund-Dorstfeld, mit denen die Rechten Dorstfeld als ihren „Kiez“ markieren wollen. 

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Kundgebung in Dorstfeld

Unter dem Motto: „Solidarität mit den Dorstfeldern – Kein „Nazikiez“ nirgendwo!" will der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus am Freitag, 18. 11., 18.30 Uhr, ein starkes Zeichen gegen die geplanten Veranstaltungen der Rechten in Dorstfeld setzen.

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Aufruf zur Demo gegen Rechts

Unter dem Motto: „Es reicht – Rechte Gewalt stoppen in Dortmund und anderswo!“ will der Abreiskreis gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit allen Bündnissen in Dortmund und zahlreichen Organisationen am Samstag, 24.9., 13.00 Uhr mit einer Demonstration ein starkes Zeichen gegen Rechts setzen.


Die Demonstration startet am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs und endet mit einer Abschlusskundgebung an der Reinoldikirche.

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Warnung vor Gewaltspirale nach Überfall an Katharinentreppe

In Dortmund hat es nach einer Mahnwache der neonazistischen Partei DIE RECHTE an der Katharinentreppe einen Überfall auf Menschen der rechtsextremen Szene gegeben. Bisher ist nicht klar, wer die Täter sind. Sollte es sich um einen Racheakt aufgrund des Überfalls auf ein Mitglied der Linksjugend vor einer Woche handeln, distanziert sich der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus, der 14 Organisationen der Zivilgesellschaft vertritt, deutlich und unmissverständlich von dieser Tat.

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Aktualisierte Bilanz zum 4. Juni

1. Die Demonstration des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus war ein großer Erfolg für das demokratische Dortmund. Der Dortmunder Arbeitskreis ist sehr froh, dass so viele Menschen mit uns auf die Straße gegen Rechtsextremismus gegangen sind. Es war ein überzeugendes Zeichen dafür, dass diese Stadt bunt statt braun ist, weltoffen, tolerant und solidarisch mit Flüchtlingen. Mit 3000 Teilnehmern war es die größte Versammlung an dem Tag und macht einmal mehr deutlich, dass die Bürgerschaft willens und in der Lage ist, Demokratie und Rechtsstaat gegen die anhaltenden Provokationen der Rechtsextremisten zu verteidigen.

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Tag des multikulturellen Dortmund in Bildern

3000 Menschen - so viele Teilnehmer hatte die Demonstration des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus am 4. Juni 2016. Und so viele Menschen haben den Dortmunder Neonazis gezeigt, dass diese Stadt bunt statt braun ist, weltoffen, tolerant und solidarisch mit Flüchtlingen. Ein beeindruckendes Zeichen. Sehen Sie hier die Bilder des Tages - mit freundlicher Genehmigung von Hans Steinkamp.

4. Juni - Aktueller Ablaufplan

Der 4. Juni 2016 rückt immer näher - und damit der Tag, an dem wir den Tag des multikulturellen Dortmund begehen wollen, um den Neonazis klar zu zeigen: Unsere Stadt bleibt demokratisch, tolerant und weltoffen!

 

Hier finden Sie den aktualisierten Ablaufplan. Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass die Auftaktkundgebung um 11 Uhr u.a. mit einem Kulturteil von Fred Ape und Lioba Albus unterstützt wird. Weitere Details lesen Sie hier.



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Aufruf in polnisch, russisch und türkisch

Den Aufruf zum Tag des multikulturellen Dortmund am 4. Juni 2016 finden Sie auch in polnischer, türkischer und russischer Übersetzung auf der Seite "Newsletter".

 

Laden Sie diesen gern herunter und verbreiten Sie ihn in Ihren Netzwerken. Herzlichen Dank!

Auf zum Tag des multikulturellen Dortmund - Teilnahme OB bestätigt

„Eure Zukunft endet hier!“ - Unsere Stadt bleibt demokratisch, tolerant und weltoffen!

 

Für den 4. Juni 2016 rufen die Dortmunder Neonazis und ihre Pseudo-Partei „Die Rechte“ zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft" auf. Die bundesweite Nazi-Szene soll in Dortmund aufmarschieren. Das ist wieder einmal eine unerträgliche Provokation unserer friedlichen und demokratischen Stadtgesellschaft. Seit Jahrzehnten leben wir friedlich zusammen, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund. Gerade im letzten Jahr haben sich Tausende in Dortmund für Geflüchtete und ein weltoffenes und tolerantes Miteinander engagiert.

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Black Pigeon hat eröffnet

Der alternative Kultur- und Buchladen Black Pigeon hat am Freitag, 18. März, wie geplant geöffnet – ungeachtet dessen, das Rechtsextreme dies offenbar verhindern wollten. Wie die Nordstadtblogger (Screenshot mit Foto von Alex Völkel) berichten, standen einer Kundgebung von 35 Neonazis mehr als 250 Antifaschisten entgegen. Unter ihnen war auch der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus, der nicht zulassen will, dass Andersdenkende von Rechten bedrängt und bedroht werden.

Aufruf zur Solidarität mit Black Pigeon

Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ist entsetzt, dass die Neonazis wieder einmal versuchen, Andersdenkende in dieser Stadt zu bedrängen und zu bedrohen. Wir erklären uns solidarisch mit der Buchladengruppe Black Pigeon um Sascha Bender sowie Fotograf Hendrik Müller und ihrem kleinen Laden in der Nordstadt.
 
Wir drücken dem Vermieter unseren Respekt aus, dass er den Mietvertrag bestehen lässt. Es kann nicht angehen, dass die Nazis entscheiden, wer hier etwas sagen oder tun darf. Auch wenn wir vermutlich in den politischen Ansichten nicht in allem übereinstimmen: wir müssen zusammenhalten gegen die Angriffe der Rechtsextremisten. 

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Chronik flüchtlingsfeindlicher Übergriffe

Die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlinge in Deutschland nimmt stark zu: Das ist die bestürzende Bilanz der Chronik, mit der die Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL gemeinsam Übergriffe auf und Demonstrationen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte dokumentieren.

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Der Arbeitskreis auf einen Blick

Wie der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus entstanden ist, wer dazugehört und was er bietet - all diese Informationen finden Sie jetzt im neuen Flyer. Erfahren Sie, wie Sie unseren Newsletter abonnieren können, welche Informationen wir bereithalten und welche Unterstützung Sie bei uns finden.
 
Den Flyer können Sie hier herunterladen:

 

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Bundesverdienstkreuz

Herzlichen Glückwunsch! Georg Deventer, ein verdientes Mitglied des "Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus", hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. 

 

Das Bild links zeigt den Geehrten mit OB Ullrich Sierau bei der Übergabe der vom Bundesprädisenten verliehenen Würdigung am 22.12.2015 im Dortmunder Rathaus. Jutta Reiter und Friedrich Stiller, Sprecherin und Sprecher des Arbeitskreises, gratulierten herzlich und überreichten ihm ein zu seinem Engagement passendes T-Shirt (Bild rechts).

Gebet für Paris

Zu einer Mahnwache - auf dem Friedensplatz am kommenden Donnerstag, dem 19. November, um 17.30 Uhr - hat der Dialogkreis der Abrahamsreligionen aufgerufen. Unter dem Motto „Pray for Paris – pray for peace – wir alle sind Dortmund“ soll das Mitgefühl für die Opfer der Pariser Anschläge zum Ausdruck gebracht werden.

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Würdige Feier in Dorstfeld

Bürgerinnen und Bürger gedachten der Pogrome vom 9. November 1938: Mehr als 200 Dortmunder  gedachten am Montag, dem 9. November 2015, im Zentrum von Dorstfeld der Judenpogrome vor 77 Jahren. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war auch die Synagoge am Dorstfelder Wilhelmplatz geschändet und später abgerissen worden.

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Die Unwillkommenen

„Die ,dunkle Seite’ der Willkommenskultur - Die Neonazis und ihre Aktivitäten gegen Flüchtlinge und Zuwanderer“ ist das Thema der Vortragsveranstaltung, zu der das  Interkulturelle Zentrum der AWO am Sonntag, 8. November, um 17 Uhr ins IKUZ, Blücherstraße 29, in die Dortmunder Nordstadt einlädt.

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Willkommen - Zug um Zug

Aufgrund der rasant ansteigenden Flüchtlingszahlen gibt es im ZDF am 11. Oktober 2015 einen Evangelischen Fernsehgottesdienst zum Thema – aus Dortmund, wo in den vergangenen Wochen tausende Flüchtlinge eingetroffen sind. Die Petri-Gemeinde hat auch die Mitglieder und Sympathisanten des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus zur Teilnahme eingeladen.

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Arbeitskreis beglückwünscht Peter Bandermann

Mit aufrichtiger Freude und Genugtuung wertet der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus die Verleihung der „Goldenen Victoria“ an den Ruhr-Nachrichten-Redakteur Peter Bandermann. Die Auszeichnung wird jährlich vom Verband Deutschen Zeitungsverleger und der Deutschlandstiftung Integration verliehen.


Die Mitglieder des Arbeitskreises haben Bandermann im Laufe der Jahre als einen kritischen, unbeugsamen demokratischen Journalisten kennen- und schätzen gelernt, der sich in seinem konsequenten und mutigen Eintreten gegen rechtsextremistische Tendenzen in unserer Stadt auch durch Drohungen seitens der Neonazis nicht hat einschüchtern lassen.

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Protest gegen Kundgebung der Rechten

Hunderte, vielleicht mehr als tausend erschöpfte Flüchtlinge treffen auch heute zwischen 18:00 und 22:00 h am Dortmunder Hauptbahnhof ein. Sie sind willkommen und nach vielen Strapazen und Gefahren in Sicherheit.

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Verteidiger des Rathauses unter Verdacht

Jahrestag einer Verteidigung der Demokratie in Dortmund: Am 25. Mai 2014 hatten die Wahlberechtigten der Stadt ihre Entscheidung getroffen, wer künftig im Rat der Stadt mitbestimmen soll. Auch der Migrationsbeirat war neu besetzt worden. Und die Dortmunder Mandate für das Europaparlament standen zur Abstimmung.
Vier Stunden nach Schließung der Wahllokale wurde es auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus ausgesprochen unfriedlich.

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Dortmund gedenkt Opfer rechter Gewalt

Schon lange erleben wir schwer erträgliche Provokationen der Neonazis in Dortmund, wie zuletzt die Todes-drohungen gegen Journalisten und den Polizeipräsidenten. Hier zeigt sich wieder einmal die menschenverachtende Ideologie der Rechtsextremisten. 
In unfasslicher Weise steigern sie dies am 28.03.2015 erneut: Mitten in Dortmund wollen sie den Jahrestag der Tötung eines Menschen mit dem Rockkonzert einer rechten Band feiern. Denn genau vor 10 Jahren wurde in der U-Bahn Haltestelle Kampstraße Thomas Schulz von dem bekannten Dortmunder Skinhead Sven Kahlin erstochen. Dies ist für den Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus unfassbar. 

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